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In Kärnten wird das Brauchtum in vielfacher Weise gepflegt. Sei es im Bereich der musischen Volkskultur (Volkslied, Volkstanz, Volksmusik, Volksschauspiel, Volksdichtung) oder im gegenständlichen Bereich der Volkskultur wie der Volkskunst aber auch im Wissen, wie der Kärntner siedelte, wohnte und für das leibliche Wohl sorgte.

Brauchtum kommt vom Wort „brauchen“. Damit dieses Brauchtum erhalten bleibt, muss es ständig
in die Gegenwart hineingestellt werden. Diese ständigen Veränderungen, d.h. die Anpassung an die gesellschaftlichen Veränderungen sind ein wichtiges Merkmal traditionellen Brauchtums.

Die Kärntner Volkskultur verbindet ca. 100.000 (fast jeder Fünfte) unmittelbar oder mittelbar mit der Pflege des Brauchtums befasste Personen und bietet der Kärntner Bevölkerung eine Anbindung an ihre Heimat.
Aufbauend auf den Erfolgen der bisher durchgeführten Brauchtumsmessen findet unter dem Namen
"Die Familie & Brauchtum" in der Zeit vom 16. bis 18. Nov. 2007 die 7. Kärntner Brauchtumsmesse statt. Gemeinsam mit der "ARGE Volkskultur" werden dabei in der Halle 7 auf einer Ausstellungsfläche von ca. 3.000 m2 Kärntner Brauchtum und Volkskultur aber auch Brauchtum aus den Alpen-Adria-Regionen den Messebesuchern näher gebracht werden.

Grundsätzliches:

Die Feste der Winterszeit sind überwiegend familienorientiert. Sie verbinden die Familie im engeren Sinne und die Verwandtschaft im erweiterten Umfang.

Es gibt jedoch auch ein Brauchleben, das weitere Kreise verbindet. Die Menschen einer Gemeinde, eines Tales und darüber hinaus werden zu einer großen Gemeinschaft verbunden . Diesem besonderen Brauch soll ein Teil der diesjährigen Brauchtumsmesse dienen. Dabei werden interessante Tatsachen des Brauchlebens der Nachbarländer dargestellt, die Möglichkeiten für Anregungen bieten.

Es handelt sich dabei um die „Backtradition“ aus Friaul/Julisch Venetien, Slowenien und Kärnten sowie einige „Backspezialitäten“ aus Polen (Weihnachtsoblaten) und Griechenland (Baclava).
Baclava“ ist eine Süßspeise aus Blätterteig, gefüllt mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien. Der Keks wird in Sirup aus Honig, Gewürzen und Rosenwasser eingelegt und in Rautenform ausgeschnitten. Dazu wird schwarzer Mokka serviert.

Durch das Kennlernen der Backkultur unserer Nachbarländer sollen wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung der Kärntner Backtraditon gewonnen werden. In einem Wettbewerb der Fachschulen dreier Länder werden während der Messe erarbeitete „Kekspezialitäten“ vorgestellt und durch international anerkannte Experten bewertet (Konditormeister Josef Zauner aus Bad Ischl, Konditormeister Karl Schuhmacher aus Wien und Konditormeister Ernst Linbacher aus Spittal/Drau).

Die Messe präsentiert sich mit 4 Schwerpunktthemen:

Sonderausstellungen und Sonderschauen
Volkskulturelle Verbände
Kärntner Museen (Museumsstrasse)
Brauchtumsbühne